Donnerstag, 20. November 2014

Grüner Quinoa mit Chili



Gestern abend war wieder eine laaange Buchvorstellung in Pforzheim. Wunderschön und dennoch bin ich heute richtig müde und gönne mir ein schnelles Aufputsch-Mittagessen.

Quinoa ist eine Art Hirse, enthält kein Gluten, dafür aber reichlich Eiweiß und wunderbare Mineralstoffe wie Kalium, Phosphor und Magnesium. Ich habe Quinoa wegen seines milden Geschmacks und seiner Bekömmlichkeit schätzen gelernt. Er lässt sich einfacher zubereiten als Reis und liegt nicht so schwer im Magen wie Bulgur und Couscous. Das Chili bringt ein bischen Schwung ins Gericht und den Kreislauf.

Ergibt 4 Portionen.

Für den Quinoa:
250 g Quinoa
500 ml Gemüsebrühe

Den Quinoa in die kochende Gemüsebrühe geben. 20 minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Dann bei geschlossenem Deckel weitere 10 Minuten quellen lassen (bei ausgeschaltetem Herd).   

Für das grüne Gemüse:
1/2 Stange Lauch
1 Kopf Broccoli
1/2 Wirsing
200 g Erbsen
80 ml Wasser
etwas Olivenöl
Salz, Pfeffer, Muskatnuss
1 Chilischote, frisch
1 geh. EL Hefeflocken
250 g Hafercuisine oder andere Pflanzensahne

Lauch in feine Ringe schneiden und vom Broccoli kleine Röschen abtrennen. Den Strunk schälen und würfeln (bis auf das untere Ende, das schmeckt etwas holzig und ist faserig). Den Wirsing in feine Streifen schneiden. Das Gemüse mitsamt den Erbsen in eine Pfanne geben mit etwas (!) Wasser bei geschlossenem Deckel 5 Minuten köcheln lassen. Dann den Deckel abnehmen, das Olivenöl zugeben und leicht anbraten. Die Chilischote klein schneiden (kosten, damit es nicht zu scharf wird) und zum Gemüse geben. Hefeflocken und Sahne einrühren. Gut abschmecken.

Quinoa mit dem scharfen gemüse servieren. Et voilà - wieder ein Gericht in unter 30 Minuten :-)

Montag, 17. November 2014

Matcha-Mandel-Swirls



Zeit für etwas Exotik in der Weihnachtsstube. Mit dem Grün des Matcha sehen die kleinen Taler nicht nur verführerisch bunt aus, sie schmecken auch nach etwas ganz besonderem.

Ergibt ca. 50 Stück.

Für den Plätzchenteig:
400 g Dinkelmehl Type 630
50 g Mandeln, blanchiert und gemahlen
100 g Rohrohrzucker
1 Prise Salz
1/4 TL Vanille, gemahlen
200 g vegane Butter oder Margarine, zimmerwarm
50 ml Pflanzendrink (z.B. Mandel)

2 geh. TL Matcha Pulver
1 EL Rohrohrzucker
Mehl für die Arbeitsfläche

In einer Rührschüssel Mehl, Mandeln, Zucker, Salz und Vanille mischen. Die Butter in Flöckchen und den Pflanzendrink zugeben. Mit den Knethaken eines Rührgerätes zu einem gleichmäßigen Teig kneten. Die Hälfte des Teiges Mit Matcha und Zucker versehen und gleichmäßig einarbeiten.

Auf einer mit Mehl bepuderten arbeitsfläche jeweils die Hälfte des hellen und grünen Teiges auf 10x25cm ausrollen. Beide Teige aufeinander legen und einrollen. 1cm dicke Stücke abschneiden und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Bei 180 °C Ober-/Unterhitze 10-12 Minuten backen.
Wer mag kann die kleinen Kringel noch mit Kuvertüre versehen. Wachmacher voraus!


 PS: Mehr zum Matcha und meinen Lieblingsteesorten diesen Herbst gibt's HIER.

Freitag, 14. November 2014

Adventsgebäck ... Plätzchen, Plätzchen, Plätzchen

Mein Buch Vegan X-mas lässt es erahnen: von Weihnachtsgebäck kann ich einfach nicht genug bekommen. Und so habe ich die letzten Wochen nervös umhergehibbelt bis mir heute endlich der richtige Zeipunkt erscheint offiziell die Weihachtsplätzchen-Glocke zu läuten. Yipiieee... es geht ans Backen! Holt die Schüsseln raus, lasst die Holzlöffel springen, schwingt die Schneebesen *lufthohl*, heizt die Ofen vor, leckt euch die Lippen - denn endlich geht es los!

Und damit am ersten Advent auch die Plätzchendosen randvoll mit Köstlichkeiten gefüllt sind zeige ich euch hier meine liebsten Weihnachtplätzchen-Rezepte.



Die Rezepte findet ihr hier:

Für alle die wie ich nicht genug von der Weihnachtsbäckerei haben können gibt's weitere Rezepte in meinem eBook "Lieblingsplätzchen" oder meinem Backbuch "Vegan X-mas".

Ich wünsche euch das allerschönste Backvergnügen!

Samstag, 8. November 2014

Apfel-Kürbis Financiers (nussfrei)



Von Herzen bin ich einfach Französin. Von süßem kleinem Naschwerk kann ich einfach nicht genug bekommen. Ich sehe meinen Muffins gerne im Ofen beim Hochgehen zu und nasche gerne am Teig in der Rührschüssel. Und so habe ich kleine, saftige französische Kuchen, die "Financiers" gebacken. Ganz herbstlich mit Apfel und Kürbis.

Ergibt ca. 15 Stück.

Für die Financiers:
50 g Kürbisstreifen
1 kleiner Apfel
2 TL Zitronensaft
1 TL Agavendicksaft
100 g Weizenmehl Type 550
60 g Feinzucker
1 Pck. Vanillezucker
1/2 TL Johannisbrotkernmehl
1 Prise Muskatblüte
Abrieb einer halben Zitrone
1 gestr. TL Backpulver
1 Msp. Salz
20 ml Öl
2x 10 g vegane Butter oder Margarine, zerlassen
100 ml Orangensaft
30 ml Wasser

Kürbis und Apfel mit dem Schäler in feine Scheiben hobeln. Mit  Zitronensaft und Agavendicksaft mischen. In einer Rührschüssel Mehl, Zucker, Johannisbrotkernmehl, Muskatblüte, Zitronenschale und Salz mischen. Öl, 10g der zerlassenen Butter, Orangensaft und wasser zugeben und zu einem glatten Teig rühren. 15 Financierformen (oder Muffinförmchen) fetten und den Teig darauf verteilen. Kürbis- und Apfelstreifen hineinlegen und bei 170 °C Umluft 10 Minuten backen. Dann mit den verbleibenden 10g zerlassener Butter bestreichen und 2-5 Minuten bei 200 °C Ober-/Unterhitze goldgelb backen.

Zu Tee, Kaffee, Matcha oder Maca-Kakao genießen.

Sonntag, 2. November 2014

Chocolate Glazed Pumpkin Doughnuts




Braucht das noch mehr Worte?!


Ergibt 12 Stück.

Für den Doughnut-Teig (Kuchenteig wird in Doughnutform ausgebacken):
170 g Hokkaidokürbis (ohne Kerne und Schale genau 100g)
2 EL Wasser
1 EL Zitronensaft
120 g Dinkelmehl Type 630
50 g Rohrohrzucker
1 TL Backpulver
Je 1 Msp. Zimt, Salz, Vanille
Abrieb 1/2 Orange
30 ml Öl
50 ml kohlensäurehaltiges Mineralwasser, ungesüßt
50 ml Orangensaft
30 g Schokotropfen zartbitter

Den Kürbis klein schneiden und mit Wasser und Zitronensaft bei schwacher Hitze und geschlossenem Deckel ca. 15 Minuten garen bis er weich ist. Dann mit der Gabel zerdrücken und auskühlen lassen.
In einer Rührschüssel Mehl, Zucker, Backpulver, Gewürze und Orangenabrieb mischen. Mit Öl, Wasser und Orangensaft glattrühren. Dann den Kürbis und die Schokotropfen unterheben. Den Teig in gefettete Doughutformen füllen und bei 170° Ober-/Unterhitze 15-20 Minuten backen.

Die Doughnuts 30 Minuten abkühlen lassen, dann mit Kuvertüre überziehen und verzieren. Mjam!

TIPP: Wer keine Doughnutformen hat kann den Teig mit 30 ml weniger Flüssigkeit zubereiten. In einen Spritzbeutel geben und in Kreisen auf ein Backblech Spritzen.

Donnerstag, 23. Oktober 2014

Rote Bete Bolognese mit Salbei



Für Bolognese braucht es keine Gründe. Sie schmekt einfach immer und passt zu Pasta, Reis, Kartoffeln UND Quinoa. Als Frau habe ich immer gerne meinen Eisenspiegel im Hinterkopf und so habe ich die Rote Bete lieben gelernt.

5 Gründe für Rote Bete:
1.- Sekundäre Pflanzenstoffe fördern die Verdauung und halten den Stoffwechsel in Schwung
2.- Rote Bete enthält stimmungaufhellende Substanzen
3.- Sie reguliert den Blutdruck und schützt vor Herzkrankheiten
4.- Die feine Knolle entgiftet
5.- Antioxidantien schützen vor Krebs

Mein größtes Plus ist, dass die Rote Bete durch ihren süßlichen Geschmack lecker in süßen und herzhaften Gerichten schmeckt :-)

Ergibt ca. 4 Portionen.

Für die Rote Bete Bolognese:
200 g Naturtofu
Olivenöl
1 Zwiebel
Salz, Pfeffer
Paprikagewürz, Muskatnuss, Chili
gemischte italienische Kräuter
1-2 EL Tomatenmark
1 Karotte
1/2 Zucchini
1 rote Bete
300 ml Tomatenpassata
1 EL Hefeflocken
1 EL getrocknete Tomaten, gehackt
100 ml Rotwein
2 Äste Salbeiblätter

500 g Pasta

Den Tofu in eine Pfanne krümeln und in reichlich Olivenöl bei mittlerer Hitze kross anbraten. Die Zwiebel fein würfeln und zugeben. Gut würzen. Das Tomatenmark zugeben und mit anbraten.

Karotte, Zucchini und Rote Bete würfeln und zugeben. Mit Passata ablöschen und mit Hefeflocken würzen. Die getrockneten Tomaten zugeben und mitkochen. Nach Bedarf mit Rotwein aufgießen und 10-15 Minuten köcheln lassen.

Inzwischen die Pasta in reichlich Salzwasser garen.Abschütten und mit Bolognese und in Streifen geschnittenen Salbei servieren.

Sonntag, 19. Oktober 2014

Apfel-Minimuffins mit Walnusskaramell



Ein kleines Rezept für die geselligen Runden am Sonntagnachmittag: saftige Apfelmuffins in der Häppchenausgabe mit knackigem Walnusskaramell. Da genießen wir doch alle kurz noch einmal, dass Sonntag ist und der böse böse Montag noch soooo weit weg ist!

Bei meiner Buchvorstellung in Herrenberg hatte ich die süßen Stückchen am Donnerstag dabei und ich war überrascht wie schnell ihr alles aufgeputzt habt!
Die süßen Topper vom Foto könnt ihr übrigens als Vorlage hier runterladen.

Ergibt 35 Minimuffins oder 12 normal große.

Für den Apfel-Rührteig:
230 g Weizenmehl Type 550 oder Dinkelmehl Type 630
100 g Rohrohrzucker
1 Pck. Vanillezucker
1/2 Pck. Backpulver
1 Prise Salz
1 Apfel
1 TL Zitronensaft
2 EL Sojajoghurt ( Zero Sugars von Provamel)
40 ml Öl
1/4 TL Zimt
200 ml Wasser

In einer Rührschüssel Mehl, Zucker, Backpulver und Salz mischen. Den Apfel in eine kleine Schüssel reiben und mit dem Zitronensaft beträufeln. Dann mit dem Joghurt zur Mehlmischung geben. Mit Öl, Zimt und Wasser zu einem glatten Teig rühren.
Den Teig auf die Muffinförmchen aufteilen und die Mini-Variante 15-20 Minuten, die normal großen ca. 25 Minuten bei 170 °C Umluft backen.

Aus der Form holen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

Für das Walnusskaramell:
80 g Feinzucker,
40 g Walnüsse, gehackt
1 Msp. Zimt
1 Prise Fleur de Sel (optional)

Zucker und Walnüsse in die beschichtete Pfanne geben und bei mittlerer Hitze und unter ständiger Aufsicht karamellisieren. Wenn das Karamell beginnt zu zerfließen und einen goldenen bis bräunlichen Farbton annimmt, Zimt und Salz zugeben und rühren. Die Pfanne vom Herd nehmen und das Karamell rasch (da es schnell hart wird sobald es abkühlt) auf den Muffins verteilen.

Und ab damit in den Mund :-)

Samstag, 18. Oktober 2014

Butternut-Quinoa-Röllchen




Ich stehe ja auf so allerhand beim Essen. Aber so ist das nunmal, wenn man den ganzen Tag in der Küche steht. Neben den ganzen Standard-Grundnahrungsmitteln mag ich gerne bunten Quinoa. Ich traf ihn eines Mittags und seither mag ich ihn nicht mehr gehen lassen. Der bunte gefällt mir noch besser als der weiße, weil für's Auge etwas dabei ist.

Und wo wir gerade bei den Augen sind dachte ich mir ich nehme noch den schönen gelben Butternut Kürbis mit ins Röllchen. Lasst es euch schmecken!

Ergibt 5 Röllchen (je nach Hunger 3-5 Portionen).

Für den Butternut:
350 g Butternut Kürbis
etwas Salzwasser

Den Kürbis schälen und fein würfeln. In wenig Salzwasser 5 Minuten vorgaren, dann bei Seite stellen.

Für den Quinoa:
150 g Quinoa, bunt (z.B. von Rapunzel)
300 ml Wasser
1 TL Gemüsebrühe
1 EL Nussmus Dressing (Rapunzel)
oder je 1 EL Cashews und Kürbiskerne mahlen
Salz, Pfeffer, Muskatnuss, Paprikagewürz

Den Quinoa in der Gemüsebrühe bei geschlossenem Deckel und mittlerer Hitze ca 25 Minuten garen. Dann das Nussmus einrühren und gut würzen.

Außerdem:
1 Zwiebel
100 g Räuchertofu
etwas Petersilie
Salz, Pfeffer
5 Yufka oder Strudelblätter (400g)
3 EL Pflanzensahne
3 EL Olivenöl

Die Zwiebel in feine Ringe schneiden, den Räuchertofu würfeln. In etwas Olivenöl anbraten.
Die Petersilie hacken.
Sahne und Olivenöl in einer Tasse verrühren. Die Teigblätter mit der Sahnemischung bestreichen damit sie elastisch werden. Je 1/5 der Quinoa-Masse auf ein Teigblatt legen. In der Mitte eine Kuhle formen und den Kürbsi sowie Zwiebeln, Räuchertofu und Petersilie hinein geben. Die Blätter von zwei Seiten über die Füllung klappen und einrollen.

Die Röllchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und mit der Sahnemischung bestreichen. Bei 200 °C Ober-/Unterhitze 15-20 Minuten backen.

Mittwoch, 15. Oktober 2014

Cranberry-Cookies mit Pistazien



 ...oder: Wie man weiß, dass man seinen Traumberuf gefunden hat.

Das ganze Jahr muss man auf die heißgeliebten kleine Leckerbissen warten und erst zu Weihnachten holen die meisten Menschen das Nudelholz und die Ausstecher raus. Dann wird voller Lust gebacken und schmollend in die leere Keksdose gesehen. Bei mir ist das anders *hihi*. Ich durfte schon im Sommer für mein Backbuch Vegan Xmas loslegen und haben den Nachbarn bereits im Mai selbst gebackene Lebkuchen geschenkt. Immer mit dem Zusatz "Nein, die sind nicht noch von Weihnachten übrig, die habe ich gerade mit viel Liebe gebacken."

Und so bin ich mal ganz schamlos (schließlich ist es auch schon Oktober) und gebe euch das Rezept für feine Cranberry-Cookies mit Pistazien. Ich mag sie sehr und dachte auch ich hätte sie schon mit euch geteilt, aber anscheinend habe ich das Rezept bisher immer gut unter Verschluss gehalten ;-)

Für 50 kleine Cookies:
250 g Dinkelmehl Type 630
100 g feine Haferflocken
170 g Rohrohrzucker
1 TL Backpulver
1 Msp. Vanille, gemahlen
1 Prise Salz
Schale einer halben Orange
180 g vegane Butter (z.B. Alsan Bio), zimmerwarm
2 EL Pflanzendrink
60 g getrocknete Cranberries
30 g Macadamianüsse, gehackt
60 g Pistazienkerne, gehackt


In einer Rührschüssel Mehl, Haferflocken, Zucker, Backpulver, Vanille und Salz mischen. Orangenschalen, Butter und Pflanzendrink zugeben und mit den Knethaken des Rührgerätes zu einem Teig kneten. Cranberries und Nüsse einarbeiten und zu einem Teig formen.

Ca. 50 kleine Kugeln auf zwei mit Backpapier ausgelegten Blechen flach drücken. Bei 190 °C Ober-/Unterhtze 10-12 Minuten backen. Genießen.

Dienstag, 14. Oktober 2014

Herbstrezepte



Der Herbst leuchtet. Den ganzen Sommer über hat das Grün so gestrahlt, dass ich vergessen hatte wie der Herbst leuchtet. Ich gehe durch den Wald und auch wenn der Himmel bedeckt ist und ein leichter Regen nieselt, schenke ich dem keine Beachtung. Denn mich lachen all die wunderschönen Farben an, die der Herbst zu bieten hat. Es ist als wollte die Natur uns noch einmal all ihre Pracht präsentieren bevor sie den Winterschlaf antritt. Damit wir uns den ganzen Winter an sie erinnern und uns auf da Frühjahr freuen.

Der Herbst hat Farbe und die bringen wir auf den Teller. Den heutigen Post möchte ich en bunten herbstlichen Lebensmitteln widmen: Kürbis, Apfel, Rote Bete. Ich fange mal mit diesen an.

Tolle herbstliche Gewürze findet ihr hier:  LoveVeganProducts/SpiceItUp!


Kürbis Rezepte:
Kürbis-Grünkern-Bällchen
Kokos-Kürbissuppe à la India
Kürbis-Apfel-Blechkuchen
Gefüllte Kürbis-Marmormuffins
Kürbis-Kartoffelkuchen
Pasta mit Kürbiskernpesto
Kürbisflädle-Suppe
Kürbissauce für Pasta


Schlemmerrezepte mit Apfel:
Zucchini-Apfel-Puffer
Apfel-Nuss-Kringel
Apfelpfannkuchen
Gojibeeren-Apfelbrot
Tartelettes mit Mohn und Apfel
Apfel-Zimt-Madeleines
Gedeckter Apfelkuchen mit Mandeln


Rote Bete gekocht, gebacken oder zum Trinken:
Roter Smoothie Quickie
Rote Bete Strudel
Rote Bete & Melasse Brownies
Rote Bete Apfelkuchen

Ich wünsche euch viel Spaß im Herbst!

Sonntag, 28. September 2014

Rote Bete Apfelkuchen (zuckerfrei)




Endlich schönes Wetter. Vielleicht die letzte Gelegenheit dieses Jahr Zeit mit den Lieben beim Kaffeetrinken auf der Terasse zu verbringen. Herbstlich und in sommerlichen Farbtönen heißt mein Sonntagskuchen heute: Rote Bete Apfelkuchen. Und mal wieder heißt es schlemmen ohne Reue. Mit vollwertigem Mehl und Reissüße wird aus der roten Knolle ein saftiger Kuchen.

Übrigens: Wer gerade keine Reissüße zuhause hat, kann genauso Agavendicksaft oder Ahornsirup verwenden.

Ergibt eine Kastenform von 28cm.

Für den Rührkuchen:
1 Apfel (süß-säuerlich)
1/2 Rote Bete
1 EL Zitronensaft

250 g Dinkelmehl Type 1050
1/2 Pck. Backpulver
Je 1 Msp. Vanille, Koriander, Zimt
Schale einer halben Zitrone
1 Prise Salz
20 ml Öl
80 g Reissirup
100 ml Mineralwasser, ungesüßt
130 ml Orangensaft

Den Apfel und die Rote Bete schälen und fein reiben. Mit Zitronensaft beträufeln.
In einer Rührschüssel Mehl, Backpulver und Gewürze mischen. Mit Öl, Reissirup, Mineralwasser und Saft zu einem glatten Teig rühren. Die Apfelmischung mit einem Löffel unterheben.

Eine Kastenform mit etwas Fett ausreiben und den Teig darin bei 170 °C Umluft ca. 45 Minuten backen.

Für die Dekoration:
50 g Kokosmus
1 TL Reissirup
1 EL Walnüsse

Das Kokosmus im Wasserbad vorsichtig erwärmen und mit dem Reissirup mischen. Die Walnusskerne hacken. Die Glasur auf dem Kuchen verteilen und die gehackten Walnüsse darüber streuen.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Backen und einen wunderschönen Sonnen-Sonntag!

Mittwoch, 24. September 2014

Roter Smoothie Quickie



Die Zeit geht rum wie im Flug. Auch wenn ich die vergangenen Wochen vergeblich auf den Sommer gewartet habe, freue ich mich nun auf den goldenen Herbst. Die Temperaturen kündigen ihn schon an und vor allem die leuchtenden Farben der Natur lassen erkennen, dass die nächste Jahreszeit gar nicht mehr weit ist.

"Ein hoch auf die Farben" hätte ich das heutige Rezept auch nennen können. Denn der kleine Quickie ist leuchtend rot und macht richtig gute Laune. Ob Backen oder Kochen - manchmal reicht die Zeit einfach nicht für ein aufwändiges Gericht und einen erneuten Gang zum Supermarkt um den täglichen Vitaminbedarf kretiv zu decken. Smoothies helfen mir dabei den Tag über fit zu bleiben und alles Gesunde aufzunehmen, was sich mein Körper so wünscht.

Ergibt 2 Gläser.

Für den Roten Smoothie Quickie:
1 EL großes Stück rote Bete
1/2 Möhre
1/2 Apfel
1 EL Zitronensaft
100 ml Karottensaft
200 ml Orangensaft
200ml Quellwasser
2 EL Omega 3-6-9 Öl (Rapunzel) oder Leinöl

Gemüse und Obst in handliche Stücke schneiden und mit den Säften und dem Wasser in den Mixer geben. Zuletzt das Öl zugeben und 1-2 Minuten pulsierend mixen. Ausschenken und genießen.

TIPP: Wer mal etwas Neues ausprobieren oder sich einfach mal verwöhnen möchte, findet leckere grüne Smoothies unter: www.wild-kraeuter.com/

Samstag, 13. September 2014

Aronia-Orangenmuffins (zuckerfrei)


Die hübschen Muffinförmchen gibt's beim Pati-Versand

Heute gibt's ein leckeres Rezept mit Aroniabeeren und ganz ohne Zucker. Sozusagen der Smoothie zum Backen. Als Zucker-Alternative verwende ich in diesem Rezept eine Mischung aus Stevia und Agavendiksaft. Probiert es aus!

Hier noch ein paar Fakten zu meiner neuen Lieblingsbeere: Aronia. Die Nordamerikanische Wunderbeere kommt optisch zwar der Heidelbeere recht nahe, schmeckt allerdings säuerlicher und verfeinert mit ihrem herben Geschmack gerne meine Smoothies. Neben vielen Vitaminen und Mineralien enthält sie einen großen Teil Antioxidantien und unterstützt damit unsere Gesundheit.

Ergibt 12 Muffins.

Kleine Vorbereitung:
150 ml Orangensaft
60 g (3 EL) Aroniabeeren (Nu3)

Die Aroniabeeren in den Orangensaft geben und über Nacht einweichen.

Für den Rührteig:
400 g Dinkelmehl Type 1050 (oder halb halb Vollkorn und Weißmehl)
1/2 TL Steviapulver (Je nach Packung Ersatz für 80-100g Zucker)
1,5 TL Backpulver
3 EL Pfeilwurzmehl
1/4 TL Vanille, gemahlen
1 Prise Salz
Abrieb einer halben Orange
1 Msp. Kurkuma
60 ml Öl
60 g Agavendicksaft
150 ml kohlensäurehaltiges Mineralwasser, ungesüßt
150 ml Orangensaft
60 g Cranberries, getrocknet (Rapunzel)

In einer Rührschüssel Mehl, Stevia, Backpulver, Pfeilwurzmehl, Vanille, Salz, Orangenschalen und Kurkuma mischen. Die Aroniabeeren abschütten, den Orangensaft auffangen und zur Mehlmischung geben. Mit Öl, Agavendicksaft, Mineralwasser und Orangensaft glattrühren. Dann die Aroniabeeren, sowie die Cranberries unterheben. Den Teig auf 12 Muffinförmchen aufteilen und bei 170 °C Umluft 20-25 Minuten backen. Stäbchenprobe machen.

Auf geht's zum Backofen ;-)

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende!

Dienstag, 12. August 2014

Linsenbolognese im Zucchinischiffchen



Kurz vor der Sommerpause möchte ich euch gerne noch dieses Rezept vorstellen. Die schmackhafte Linsenbolognese könnt ihr aufs Brot, in Gemüse gebacken oder auch zu Pasta genießen. Wirklich vielseitig also und dabei Sojafrei! Eines meiner Lieblingsrezepte.

Für 4 Portionen:
150 g rote Linsen
2 EL Olivenöl
1 Karotte
1 kleines Stück Knollensellerie
1 Schalotte
1 EL getrocknete Tomaten, gehackt
1 EL Hefeflocken
500 ml Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer, Paprikapulver
200 ml passierte Tomaten
2 Zucchini

Karotte, Sellerie und Zwiebel fein würfeln und in Olivenöl anschwitzen. Die roten Linsen zugeben und gut würzen.Tomaten und Hefeflocken zugeben und mit Gemüsebrühe aufgießen. Bei geschlossenem Deckel ca. 10 Minuten köcheln lassen, dann mit Passata aufgießen und evtl. nachwürzen. Einkochen lassen bis nach ca. 10-15 Minuten die Bolognese sämig wird.

Die Zucchini halbieren und aushölen. (Das Innere kannst du klein schneiden und mit Kürbiskernen kross anbraten um es über das fetige Gericht zu geben.) Die Bolognese in die Zucchinihälften geben und bei 200° Ober-/Unterhitze 10-15 Minuten backen. Mit frischen Kräutern und Kernen genießen.

Mittwoch, 6. August 2014

Aronia-Energiekugeln



Zuhause habe ich diese tollen getrockneten Aroniabeeren. Im Smoothie habe ich sie schon erfolgreich ausprobiert und nun wollte ich einen Snack gestalten. Der Gedanke war ein gesunder Leckerbissen in mundgerechter Portionsgröße, den ich Lagern kann und für die ganze Woche in kurzer Zeit vorbereiten kann. Portionsgröße passt und der Snack ist auch schnell gemacht. Nur leider habe ich das Suchtpotential nicht berücksichtigt und die langen Finger meines Liebsten. Wir sind nämlich Naschkatzen und die Energiekugeln sind nirgends mehr zu sehen :-).

Hier das Rezept für euch. Zum Ausprobieren und gesund Naschen. Ich wünsche viel Spaß!

Für ca. 30 Energiekugeln:
100 g Mandeln
100 g Cashewnüsse
180 g Datteln, entsteint (Keimling)
70 g Kokosmehl (Ölmühle Solling)
120 g Kokosmus (Keimling)
70 g Aroniabeeren, getrocknet (Nu3)

Mandeln und Cashewnüsse im Mixer zu Mehl verarbeiten. Herausnehmen und in eine kleine Schüssel schütten, da bei zu langer Verarbeitung das Öl aus den Nüssen tritt. Datteln, Kokosmehl, Kokosmus und Beeren in den Mixer geben und kurz zerkleinern, dann das Nussmehl zugeben und gleichmäßig mischen.

Die Masse in etwa 30 Kugeln drücken. Die Energiekugeln halten sich im Kühlschrank luftdicht verschlossen mehrere Wochen.