Sonntag, 21. Dezember 2014

Gefüllte Knuspertiere



Weihnachten steht soooo kurz vor der Tür. Ich freue mich auf aufregende Spieleabende, packende Hörspiele und Plätzchenteller von denen ich einfach jede Sorte probieren muss :-).
Als kleine Sünde oder schönes Geschenk hier eines meiner Lieblingsrezepte. ie Plätzchen werden weicher je länger sie in einer Metalldose aufbewahrt werden (so sagt man, das kann ich aber nicht aus Erfahrung bestätigen). Leckckckcker!

Ergibt je nach Größe 20-30 Tiere.

Für den Mürbeteig:
400 g Dinkelmehl Type 630
100 g Rohrohrzucker
2 Pck. Vanillezucker
Abrieb einer unbehandelten Zitrone
1/4 TL Salz
200 g vegane Butter oder Margarine, zimmerwarm

In einer Rührschüssel Mehl, Zucker, Zitronenabrieb und Salz mischen. Die Butter in Flöckchen geben und mit einer Gabel oder den Knethaken des Rührgerätes zu einem Teig verarbeiten. Ideal ist es hier den Teig 1 Stunde in Folie gewickelt kalt zu stellen. Wer aber ungeduldig ist (und das kann ich sehr gut verstehen), kann einfach kalte Butter verwenden und den Teig nicht zu lange kneten. Je kälter der Teig ist, umso besser behält er beim Backen seine Form.

Den Teig auf einer mit Mehl bestäubten Arbeitsfläche 2-3mm dick ausrollen (je nach Ausstechergröße). Zu gleicher Zahl Unterteile und Deckel ausstechen (die Deckel haben ein Loch, damit man die schöne Marmelade sehen kann). Die Teigliinge auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech platzieren und bei 190 °C Ober-/Unterhitze 10-12 Minuten backen.

Für das Dekor:
100 g Erdbeermarmelade (oder andere)
2 EL Puderzucker aus Rohrohrzucker

Die Plätzchen auskühlen lassen, mit der Marmelade bestreichen, zusammensetzen und mit Puderzucker bestäuben. Fertig ist das pflegeleichte Haustier :-)

Mittwoch, 10. Dezember 2014

Weihnachtsmenü - Ideen



Der Wind bläst kalt und laut und die Sonne habe ich seit Tagen nicht mehr erblikt. Auf der Haben Seite steht die volle Plätzchendose, traumhafte Teesorten, die alle darauf warten ausprobiert zu werden und die Zeit sich mit dem Weihnachtsmenü zu beschäftigen. Ich will nicht schummeln: ich stecke bis über beide Ohren in der Ausarbeitung eines neuen Buches, aber die Zeit fürs Weihnachtsmenü müss man sich einfach nehmen!

Ich habe mich etwas auf meinem Blog umgesehen und meine liebstenRezepte für die kalte Winterzeit in Vor-, Haupt- und Nachspeisen für euch gelistet:



Vorspeise:
Butternut-Quinoa-Röllchen
Kürbis-Grünkern-Bällchen
Knackiger Glasnudelsalat
Auberginen-Blätterteigtümchen
Kokos-Kürbissuppe à la India
Kürbis-Flädlesuppe
Quiche Lorraine
Pizzaschnecken
Kürbis-Kartoffelkuchen
Pesto-Madeleines mit Tomatensalsa



Hauptgang:
Rosmarin-Tofu-Pastetchen mit Herzoginkartoffeln
Rote Bete Strudel
Linsenbolognese im Zucchinischiffchen
Orangenpolenta-Taler mit Pilzragout
Frische Hausgemachte Pasta
Chinakohlroulade mit Weißweinsoße und Püree
Rote Linsenbällchen mit Schwarzwurzel-Rahmgemüse und Reis
Gefüllte Aubergine mit Petersilienschaum und Schnitzelspießchen
Kräuterrisotto mit glasiertem Gartengemüse
Spinat & Pesto Maultäschchen



Dessert:
Schwarzwälder Kirschtorte
Tiramisu
Mousse au Chocolat
Schokoladen Crème Brulee
Panna Cotta vom Kaffee auf Kirschspiegel
Schicht-Dessert mit Mohn und Beeren
Chocolate Glazed Pumpkin-Doughnuts
Chocolate Layer Cake 
Marmorierte Käsekuchen Desserts
Kaiserschmarrn
Käsekuchen-Brownies mit Walnüssen & Feigen

Ich hoffe auch für euren Geschmack ist etwas dabei und wünsche schöne Vorbereitungen auf das große Fest!

Samstag, 6. Dezember 2014

Weihnachtliche Mokkataler


Nachdem ich die meisten Klassiker wie Vanillekipferl und Lebkuchen mit euch geteilt habe, dachte ich es wird Zeit für einen kleiner schokoladigen Wachmacher. Bei dem grauen Wetter können wir den glaube ich alle ganz gut gebrauchen. Und außerdem lassen sie sich so wundervoll kreativ verzieren.

Ergibt 30-40 Stück (je nach Größe).

Für den Plätzchenteig:
350 g Weizenmehl Type 550 oder Dinkelmehl Type 630
50 g Mandeln, gemahlen
120 g Rohrohrzucker
2 EL Kakao
1 Prise Salz
1 TL Kaffeepulver, Instant
1/4 TL Kardamom, gemahlen
1/4 TL Zimt, gemahlen
1/4 TL Vanille, gemahlen
200 g vegane Butter oder Margarine
30 ml (2 EL) Pflanzendrink (z.B. Mandeldrink)

In einer Rührschüssel Mehl, Mandeln, Zucker, Kakao, Salz und die Gewürze mischen. Die Butter in Flöckchen zugeben und mit dem Pflanzendrink zu einem glatten Teig kneten. Je nachdem wie weich er ist 30 Minuten kühlen.

Den Teig auf einer mit Mehl bestäubten Arbeitsfläche ausrollen und Teiglinge ausstechen. Die Teiglinge auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und bei 190 °C Ober-/Unterhitze 8-10 Minuten backen.
Nach Belieben und kreativer Weihnachtslaune mit Zuckerguss, Sternchen und Perlen verzieren.


Noch mehr schöne Weihnachtsrezepte findest du in meinem eBook "Lieblingsplätzchen zur Weihnachtszeit"!

Ich wünsche euch allen morgen einen wundervollen zweiten Advent!

PS: Schaut morgen mal bei Facebook rein. Es gibt wieder eine wundervolle Kleinigkeit zu gewinnen.

Sonntag, 23. November 2014

Weihnachtskugeln mit Maca



In einem zweiteiligen Special habe ich mir dieses Jahr sorgsame Gedanken zum Adventskalender gemacht. Ich finde es so wundervoll trotz des trüben Wetters mit ein paar Kleinigkeiten zur Weihnachtszeit Freude in den Morgen zu bringen. Klar kann man sich an sooooo vielem sonst erfreuen, aber ist es nicht einfach der Waaahnsinn, wenn man morgens schon eine Praline verspeisen darf?!


Im ersten Teil "Adventskalender DIY" habe ich euch gezeigt wie ich das Design gebastelt und die kleinen 24 Tütchen gestaltet habe. Für den zweiten Teil habe ich mir 24 wundervolle Kleinigkeiten ausgedacht über die ich mich in meinem Adventskalender freuen würde (ja, ich hoffe mein freund liest das hier. schatz du hast noch 7 Tage ;-)

Eine meiner ausgedachten Kleinigkeiten sind diese leckeren Weihnachtskugeln. Weihnachten trifft Rohkost. Und natürlich darf sie auch jeder machen und verspeisen, der keinen Adventskalender bastelt. Ich wünsche euch viel Spaß dabei!

Ergibt ca. 30 Stück.

Für die Pralinen:
20 g Apfelringe
80 g Aprikosen
80 g Datteln, entsteint
30 g Kakaopulver
30 g Agavendicksaft
30 g Haselnüsse
30 g Pecanüsse
30 g Walnüsse
30 g Kokosöl (Rapunzel)
1/4 TL Salz
1/2 TL Vanille, gemahlen
Je 1 Msp. Muskat, Ingwer, Koriander
1/4 TL Ceylon Zimt
1/4 TL Muskatblüte, getrocknet
1 EL Maca Pulver (optional, von Keimling)

Die Trockenfrüchte und Nüsse im Mixer zerkleinern oder mit einem scharfen Messer fein hacken. Das Kokosöl vorsichtig erwärmen und schmelzen. Alle weiteren Zutaten zugeben und gut mischen. Die Pralinenmasse zu Kugeln formen und auf einen Teller legen. 2-3 Stunden kühlen.

Donnerstag, 20. November 2014

Grüner Quinoa mit Chili



Gestern abend war wieder eine laaange Buchvorstellung in Pforzheim. Wunderschön und dennoch bin ich heute richtig müde und gönne mir ein schnelles Aufputsch-Mittagessen.

Quinoa ist eine Art Hirse, enthält kein Gluten, dafür aber reichlich Eiweiß und wunderbare Mineralstoffe wie Kalium, Phosphor und Magnesium. Ich habe Quinoa wegen seines milden Geschmacks und seiner Bekömmlichkeit schätzen gelernt. Er lässt sich einfacher zubereiten als Reis und liegt nicht so schwer im Magen wie Bulgur und Couscous. Das Chili bringt ein bischen Schwung ins Gericht und den Kreislauf.

Ergibt 4 Portionen.

Für den Quinoa:
250 g Quinoa
500 ml Gemüsebrühe

Den Quinoa in die kochende Gemüsebrühe geben. 20 minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Dann bei geschlossenem Deckel weitere 10 Minuten quellen lassen (bei ausgeschaltetem Herd).   

Für das grüne Gemüse:
1/2 Stange Lauch
1 Kopf Broccoli
1/2 Wirsing
200 g Erbsen
80 ml Wasser
etwas Olivenöl
Salz, Pfeffer, Muskatnuss
1 Chilischote, frisch
1 geh. EL Hefeflocken
250 g Hafercuisine oder andere Pflanzensahne

Lauch in feine Ringe schneiden und vom Broccoli kleine Röschen abtrennen. Den Strunk schälen und würfeln (bis auf das untere Ende, das schmeckt etwas holzig und ist faserig). Den Wirsing in feine Streifen schneiden. Das Gemüse mitsamt den Erbsen in eine Pfanne geben mit etwas (!) Wasser bei geschlossenem Deckel 5 Minuten köcheln lassen. Dann den Deckel abnehmen, das Olivenöl zugeben und leicht anbraten. Die Chilischote klein schneiden (kosten, damit es nicht zu scharf wird) und zum Gemüse geben. Hefeflocken und Sahne einrühren. Gut abschmecken.

Quinoa mit dem scharfen gemüse servieren. Et voilà - wieder ein Gericht in unter 30 Minuten :-)

Montag, 17. November 2014

Matcha-Mandel-Swirls



Zeit für etwas Exotik in der Weihnachtsstube. Mit dem Grün des Matcha sehen die kleinen Taler nicht nur verführerisch bunt aus, sie schmecken auch nach etwas ganz besonderem.

Ergibt ca. 50 Stück.

Für den Plätzchenteig:
400 g Dinkelmehl Type 630
50 g Mandeln, blanchiert und gemahlen
100 g Rohrohrzucker
1 Prise Salz
1/4 TL Vanille, gemahlen
200 g vegane Butter oder Margarine, zimmerwarm
50 ml Pflanzendrink (z.B. Mandel)

2 geh. TL Matcha Pulver
1 EL Rohrohrzucker
Mehl für die Arbeitsfläche

In einer Rührschüssel Mehl, Mandeln, Zucker, Salz und Vanille mischen. Die Butter in Flöckchen und den Pflanzendrink zugeben. Mit den Knethaken eines Rührgerätes zu einem gleichmäßigen Teig kneten. Die Hälfte des Teiges Mit Matcha und Zucker versehen und gleichmäßig einarbeiten.

Auf einer mit Mehl bepuderten arbeitsfläche jeweils die Hälfte des hellen und grünen Teiges auf 10x25cm ausrollen. Beide Teige aufeinander legen und einrollen. 1cm dicke Stücke abschneiden und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Bei 180 °C Ober-/Unterhitze 10-12 Minuten backen.
Wer mag kann die kleinen Kringel noch mit Kuvertüre versehen. Wachmacher voraus!


 PS: Mehr zum Matcha und meinen Lieblingsteesorten diesen Herbst gibt's HIER.

Freitag, 14. November 2014

Adventsgebäck ... Plätzchen, Plätzchen, Plätzchen

Mein Buch Vegan X-mas lässt es erahnen: von Weihnachtsgebäck kann ich einfach nicht genug bekommen. Und so habe ich die letzten Wochen nervös umhergehibbelt bis mir heute endlich der richtige Zeipunkt erscheint offiziell die Weihachtsplätzchen-Glocke zu läuten. Yipiieee... es geht ans Backen! Holt die Schüsseln raus, lasst die Holzlöffel springen, schwingt die Schneebesen *lufthohl*, heizt die Ofen vor, leckt euch die Lippen - denn endlich geht es los!

Und damit am ersten Advent auch die Plätzchendosen randvoll mit Köstlichkeiten gefüllt sind zeige ich euch hier meine liebsten Weihnachtplätzchen-Rezepte.



Die Rezepte findet ihr hier:

Für alle die wie ich nicht genug von der Weihnachtsbäckerei haben können gibt's weitere Rezepte in meinem eBook "Lieblingsplätzchen" oder meinem Backbuch "Vegan X-mas".

Ich wünsche euch das allerschönste Backvergnügen!

Samstag, 8. November 2014

Apfel-Kürbis Financiers (nussfrei)



Von Herzen bin ich einfach Französin. Von süßem kleinem Naschwerk kann ich einfach nicht genug bekommen. Ich sehe meinen Muffins gerne im Ofen beim Hochgehen zu und nasche gerne am Teig in der Rührschüssel. Und so habe ich kleine, saftige französische Kuchen, die "Financiers" gebacken. Ganz herbstlich mit Apfel und Kürbis.

Ergibt ca. 15 Stück.

Für die Financiers:
50 g Kürbisstreifen
1 kleiner Apfel
2 TL Zitronensaft
1 TL Agavendicksaft
100 g Weizenmehl Type 550
60 g Feinzucker
1 Pck. Vanillezucker
1/2 TL Johannisbrotkernmehl
1 Prise Muskatblüte
Abrieb einer halben Zitrone
1 gestr. TL Backpulver
1 Msp. Salz
20 ml Öl
2x 10 g vegane Butter oder Margarine, zerlassen
100 ml Orangensaft
30 ml Wasser

Kürbis und Apfel mit dem Schäler in feine Scheiben hobeln. Mit  Zitronensaft und Agavendicksaft mischen. In einer Rührschüssel Mehl, Zucker, Johannisbrotkernmehl, Muskatblüte, Zitronenschale und Salz mischen. Öl, 10g der zerlassenen Butter, Orangensaft und wasser zugeben und zu einem glatten Teig rühren. 15 Financierformen (oder Muffinförmchen) fetten und den Teig darauf verteilen. Kürbis- und Apfelstreifen hineinlegen und bei 170 °C Umluft 10 Minuten backen. Dann mit den verbleibenden 10g zerlassener Butter bestreichen und 2-5 Minuten bei 200 °C Ober-/Unterhitze goldgelb backen.

Zu Tee, Kaffee, Matcha oder Maca-Kakao genießen.

Sonntag, 2. November 2014

Chocolate Glazed Pumpkin Doughnuts




Braucht das noch mehr Worte?!


Ergibt 12 Stück.

Für den Doughnut-Teig (Kuchenteig wird in Doughnutform ausgebacken):
170 g Hokkaidokürbis (ohne Kerne und Schale genau 100g)
2 EL Wasser
1 EL Zitronensaft
120 g Dinkelmehl Type 630
50 g Rohrohrzucker
1 TL Backpulver
Je 1 Msp. Zimt, Salz, Vanille
Abrieb 1/2 Orange
30 ml Öl
50 ml kohlensäurehaltiges Mineralwasser, ungesüßt
50 ml Orangensaft
30 g Schokotropfen zartbitter

Den Kürbis klein schneiden und mit Wasser und Zitronensaft bei schwacher Hitze und geschlossenem Deckel ca. 15 Minuten garen bis er weich ist. Dann mit der Gabel zerdrücken und auskühlen lassen.
In einer Rührschüssel Mehl, Zucker, Backpulver, Gewürze und Orangenabrieb mischen. Mit Öl, Wasser und Orangensaft glattrühren. Dann den Kürbis und die Schokotropfen unterheben. Den Teig in gefettete Doughutformen füllen und bei 170° Ober-/Unterhitze 15-20 Minuten backen.

Die Doughnuts 30 Minuten abkühlen lassen, dann mit Kuvertüre überziehen und verzieren. Mjam!

TIPP: Wer keine Doughnutformen hat kann den Teig mit 30 ml weniger Flüssigkeit zubereiten. In einen Spritzbeutel geben und in Kreisen auf ein Backblech Spritzen.

Donnerstag, 23. Oktober 2014

Rote Bete Bolognese mit Salbei



Für Bolognese braucht es keine Gründe. Sie schmekt einfach immer und passt zu Pasta, Reis, Kartoffeln UND Quinoa. Als Frau habe ich immer gerne meinen Eisenspiegel im Hinterkopf und so habe ich die Rote Bete lieben gelernt.

5 Gründe für Rote Bete:
1.- Sekundäre Pflanzenstoffe fördern die Verdauung und halten den Stoffwechsel in Schwung
2.- Rote Bete enthält stimmungaufhellende Substanzen
3.- Sie reguliert den Blutdruck und schützt vor Herzkrankheiten
4.- Die feine Knolle entgiftet
5.- Antioxidantien schützen vor Krebs

Mein größtes Plus ist, dass die Rote Bete durch ihren süßlichen Geschmack lecker in süßen und herzhaften Gerichten schmeckt :-)

Ergibt ca. 4 Portionen.

Für die Rote Bete Bolognese:
200 g Naturtofu
Olivenöl
1 Zwiebel
Salz, Pfeffer
Paprikagewürz, Muskatnuss, Chili
gemischte italienische Kräuter
1-2 EL Tomatenmark
1 Karotte
1/2 Zucchini
1 rote Bete
300 ml Tomatenpassata
1 EL Hefeflocken
1 EL getrocknete Tomaten, gehackt
100 ml Rotwein
2 Äste Salbeiblätter

500 g Pasta

Den Tofu in eine Pfanne krümeln und in reichlich Olivenöl bei mittlerer Hitze kross anbraten. Die Zwiebel fein würfeln und zugeben. Gut würzen. Das Tomatenmark zugeben und mit anbraten.

Karotte, Zucchini und Rote Bete würfeln und zugeben. Mit Passata ablöschen und mit Hefeflocken würzen. Die getrockneten Tomaten zugeben und mitkochen. Nach Bedarf mit Rotwein aufgießen und 10-15 Minuten köcheln lassen.

Inzwischen die Pasta in reichlich Salzwasser garen.Abschütten und mit Bolognese und in Streifen geschnittenen Salbei servieren.

Sonntag, 19. Oktober 2014

Apfel-Minimuffins mit Walnusskaramell



Ein kleines Rezept für die geselligen Runden am Sonntagnachmittag: saftige Apfelmuffins in der Häppchenausgabe mit knackigem Walnusskaramell. Da genießen wir doch alle kurz noch einmal, dass Sonntag ist und der böse böse Montag noch soooo weit weg ist!

Bei meiner Buchvorstellung in Herrenberg hatte ich die süßen Stückchen am Donnerstag dabei und ich war überrascht wie schnell ihr alles aufgeputzt habt!
Die süßen Topper vom Foto könnt ihr übrigens als Vorlage hier runterladen.

Ergibt 35 Minimuffins oder 12 normal große.

Für den Apfel-Rührteig:
230 g Weizenmehl Type 550 oder Dinkelmehl Type 630
100 g Rohrohrzucker
1 Pck. Vanillezucker
1/2 Pck. Backpulver
1 Prise Salz
1 Apfel
1 TL Zitronensaft
2 EL Sojajoghurt ( Zero Sugars von Provamel)
40 ml Öl
1/4 TL Zimt
200 ml Wasser

In einer Rührschüssel Mehl, Zucker, Backpulver und Salz mischen. Den Apfel in eine kleine Schüssel reiben und mit dem Zitronensaft beträufeln. Dann mit dem Joghurt zur Mehlmischung geben. Mit Öl, Zimt und Wasser zu einem glatten Teig rühren.
Den Teig auf die Muffinförmchen aufteilen und die Mini-Variante 15-20 Minuten, die normal großen ca. 25 Minuten bei 170 °C Umluft backen.

Aus der Form holen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

Für das Walnusskaramell:
80 g Feinzucker,
40 g Walnüsse, gehackt
1 Msp. Zimt
1 Prise Fleur de Sel (optional)

Zucker und Walnüsse in die beschichtete Pfanne geben und bei mittlerer Hitze und unter ständiger Aufsicht karamellisieren. Wenn das Karamell beginnt zu zerfließen und einen goldenen bis bräunlichen Farbton annimmt, Zimt und Salz zugeben und rühren. Die Pfanne vom Herd nehmen und das Karamell rasch (da es schnell hart wird sobald es abkühlt) auf den Muffins verteilen.

Und ab damit in den Mund :-)

Samstag, 18. Oktober 2014

Butternut-Quinoa-Röllchen




Ich stehe ja auf so allerhand beim Essen. Aber so ist das nunmal, wenn man den ganzen Tag in der Küche steht. Neben den ganzen Standard-Grundnahrungsmitteln mag ich gerne bunten Quinoa. Ich traf ihn eines Mittags und seither mag ich ihn nicht mehr gehen lassen. Der bunte gefällt mir noch besser als der weiße, weil für's Auge etwas dabei ist.

Und wo wir gerade bei den Augen sind dachte ich mir ich nehme noch den schönen gelben Butternut Kürbis mit ins Röllchen. Lasst es euch schmecken!

Ergibt 5 Röllchen (je nach Hunger 3-5 Portionen).

Für den Butternut:
350 g Butternut Kürbis
etwas Salzwasser

Den Kürbis schälen und fein würfeln. In wenig Salzwasser 5 Minuten vorgaren, dann bei Seite stellen.

Für den Quinoa:
150 g Quinoa, bunt (z.B. von Rapunzel)
300 ml Wasser
1 TL Gemüsebrühe
1 EL Nussmus Dressing (Rapunzel)
oder je 1 EL Cashews und Kürbiskerne mahlen
Salz, Pfeffer, Muskatnuss, Paprikagewürz

Den Quinoa in der Gemüsebrühe bei geschlossenem Deckel und mittlerer Hitze ca 25 Minuten garen. Dann das Nussmus einrühren und gut würzen.

Außerdem:
1 Zwiebel
100 g Räuchertofu
etwas Petersilie
Salz, Pfeffer
5 Yufka oder Strudelblätter (400g)
3 EL Pflanzensahne
3 EL Olivenöl

Die Zwiebel in feine Ringe schneiden, den Räuchertofu würfeln. In etwas Olivenöl anbraten.
Die Petersilie hacken.
Sahne und Olivenöl in einer Tasse verrühren. Die Teigblätter mit der Sahnemischung bestreichen damit sie elastisch werden. Je 1/5 der Quinoa-Masse auf ein Teigblatt legen. In der Mitte eine Kuhle formen und den Kürbsi sowie Zwiebeln, Räuchertofu und Petersilie hinein geben. Die Blätter von zwei Seiten über die Füllung klappen und einrollen.

Die Röllchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und mit der Sahnemischung bestreichen. Bei 200 °C Ober-/Unterhitze 15-20 Minuten backen.

Mittwoch, 15. Oktober 2014

Cranberry-Cookies mit Pistazien



 ...oder: Wie man weiß, dass man seinen Traumberuf gefunden hat.

Das ganze Jahr muss man auf die heißgeliebten kleine Leckerbissen warten und erst zu Weihnachten holen die meisten Menschen das Nudelholz und die Ausstecher raus. Dann wird voller Lust gebacken und schmollend in die leere Keksdose gesehen. Bei mir ist das anders *hihi*. Ich durfte schon im Sommer für mein Backbuch Vegan Xmas loslegen und haben den Nachbarn bereits im Mai selbst gebackene Lebkuchen geschenkt. Immer mit dem Zusatz "Nein, die sind nicht noch von Weihnachten übrig, die habe ich gerade mit viel Liebe gebacken."

Und so bin ich mal ganz schamlos (schließlich ist es auch schon Oktober) und gebe euch das Rezept für feine Cranberry-Cookies mit Pistazien. Ich mag sie sehr und dachte auch ich hätte sie schon mit euch geteilt, aber anscheinend habe ich das Rezept bisher immer gut unter Verschluss gehalten ;-)

Für 50 kleine Cookies:
250 g Dinkelmehl Type 630
100 g feine Haferflocken
170 g Rohrohrzucker
1 TL Backpulver
1 Msp. Vanille, gemahlen
1 Prise Salz
Schale einer halben Orange
180 g vegane Butter (z.B. Alsan Bio), zimmerwarm
2 EL Pflanzendrink
60 g getrocknete Cranberries
30 g Macadamianüsse, gehackt
60 g Pistazienkerne, gehackt


In einer Rührschüssel Mehl, Haferflocken, Zucker, Backpulver, Vanille und Salz mischen. Orangenschalen, Butter und Pflanzendrink zugeben und mit den Knethaken des Rührgerätes zu einem Teig kneten. Cranberries und Nüsse einarbeiten und zu einem Teig formen.

Ca. 50 kleine Kugeln auf zwei mit Backpapier ausgelegten Blechen flach drücken. Bei 190 °C Ober-/Unterhtze 10-12 Minuten backen. Genießen.

Dienstag, 14. Oktober 2014

Herbstrezepte



Der Herbst leuchtet. Den ganzen Sommer über hat das Grün so gestrahlt, dass ich vergessen hatte wie der Herbst leuchtet. Ich gehe durch den Wald und auch wenn der Himmel bedeckt ist und ein leichter Regen nieselt, schenke ich dem keine Beachtung. Denn mich lachen all die wunderschönen Farben an, die der Herbst zu bieten hat. Es ist als wollte die Natur uns noch einmal all ihre Pracht präsentieren bevor sie den Winterschlaf antritt. Damit wir uns den ganzen Winter an sie erinnern und uns auf da Frühjahr freuen.

Der Herbst hat Farbe und die bringen wir auf den Teller. Den heutigen Post möchte ich en bunten herbstlichen Lebensmitteln widmen: Kürbis, Apfel, Rote Bete. Ich fange mal mit diesen an.

Tolle herbstliche Gewürze findet ihr hier:  LoveVeganProducts/SpiceItUp!


Kürbis Rezepte:
Kürbis-Grünkern-Bällchen
Kokos-Kürbissuppe à la India
Kürbis-Apfel-Blechkuchen
Gefüllte Kürbis-Marmormuffins
Kürbis-Kartoffelkuchen
Pasta mit Kürbiskernpesto
Kürbisflädle-Suppe
Kürbissauce für Pasta


Schlemmerrezepte mit Apfel:
Zucchini-Apfel-Puffer
Apfel-Nuss-Kringel
Apfelpfannkuchen
Gojibeeren-Apfelbrot
Tartelettes mit Mohn und Apfel
Apfel-Zimt-Madeleines
Gedeckter Apfelkuchen mit Mandeln


Rote Bete gekocht, gebacken oder zum Trinken:
Roter Smoothie Quickie
Rote Bete Strudel
Rote Bete & Melasse Brownies
Rote Bete Apfelkuchen

Ich wünsche euch viel Spaß im Herbst!

Sonntag, 28. September 2014

Rote Bete Apfelkuchen (zuckerfrei)




Endlich schönes Wetter. Vielleicht die letzte Gelegenheit dieses Jahr Zeit mit den Lieben beim Kaffeetrinken auf der Terasse zu verbringen. Herbstlich und in sommerlichen Farbtönen heißt mein Sonntagskuchen heute: Rote Bete Apfelkuchen. Und mal wieder heißt es schlemmen ohne Reue. Mit vollwertigem Mehl und Reissüße wird aus der roten Knolle ein saftiger Kuchen.

Übrigens: Wer gerade keine Reissüße zuhause hat, kann genauso Agavendicksaft oder Ahornsirup verwenden.

Ergibt eine Kastenform von 28cm.

Für den Rührkuchen:
1 Apfel (süß-säuerlich)
1/2 Rote Bete
1 EL Zitronensaft

250 g Dinkelmehl Type 1050
1/2 Pck. Backpulver
Je 1 Msp. Vanille, Koriander, Zimt
Schale einer halben Zitrone
1 Prise Salz
20 ml Öl
80 g Reissirup
100 ml Mineralwasser, ungesüßt
130 ml Orangensaft

Den Apfel und die Rote Bete schälen und fein reiben. Mit Zitronensaft beträufeln.
In einer Rührschüssel Mehl, Backpulver und Gewürze mischen. Mit Öl, Reissirup, Mineralwasser und Saft zu einem glatten Teig rühren. Die Apfelmischung mit einem Löffel unterheben.

Eine Kastenform mit etwas Fett ausreiben und den Teig darin bei 170 °C Umluft ca. 45 Minuten backen.

Für die Dekoration:
50 g Kokosmus
1 TL Reissirup
1 EL Walnüsse

Das Kokosmus im Wasserbad vorsichtig erwärmen und mit dem Reissirup mischen. Die Walnusskerne hacken. Die Glasur auf dem Kuchen verteilen und die gehackten Walnüsse darüber streuen.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Backen und einen wunderschönen Sonnen-Sonntag!